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Rechtwinkliger Grundriss, die Richtung vorgegeben vom Bauplatz.
Das Tragwerk zwischen zwei parallelen Fluchten, durch die Punkte M und P1 (s.o.) auf der Stadt/Schlossachse: Lage des Tragwerks eingemessen auf der nördlichen Flucht: Abstand von Punkt P1 auf der Stadt/Schlossachse fünfmal die Länge des Tragwerks (Achsmaß). Schnitt der Fluchten mit der Stadt/Schlossachse im Winkel 3 zu 2.
Der Abstand der Fluchten ergibt sich aus dem rechtwinkligen Dreieck mit dem Seitenverhältnis 2 / 3 / √13. Abstand der Fluchten E+ = 695,27 / 7 /√13 x 3 = 82,64m.
Das Tragwerk besteht aus sechs an der Gebäudeachse gespiegelten Jochpaaren.
Joch, ein Begriff aus der Baugeschichte, damit bezeichnet wird eine konstruktive Einheit aus tragenden Stützen oder Pfeilern und Deckenträgern oder Gewölben. Das Jochmaß bezeichnet die überdeckte Fläche einschließlich der tragenden Elemente im Grundriss. Das Jochachsmaß gibt den Achsabstand der Tragelemente an. Während das Jochmaß mit seinen Proportionen die Erscheinung des einzelnen Joches bestimmt, bestimmt das Jochachsmaß, vervielfacht um die Anzahl der Joche zuzüglich der Maße der halben Tragelemente an beiden Enden der Reihung die Proportion des gesamten Tragwerks. Die Flächen benachbarter Joche überdecken sich um das Maß ihrer Tragelemente, Stützen oder Pfeiler, die damit als eine Art nachbarschaftliches Gemeinschaftseigentum sind. → vgl. Dinkelsbühl, 2.1. Bauten, St. Georg
Ein Jochpaar überdeckt zwei Stahlbinder und ihre Abstandsfläche. Die zwei Joche sind entsprechend dem Erscheinungsbild der Stahlbinder an der Gebäudeachse gespiegelt.
Länge des Tragwerks ausgehend von den Jochen: 6x24m (6x Jochachsmaß) +2×0,31m (2x halbe Stützen- bzw. Trägerbreite) = 144,62m.
In einem von den Mannheimer Plänen abweichenden Grundriss (Werner Blaser: “Mies van der Rohe“, Zürich 1972/1980) – eine offenbar nicht zu Ende gezeichnete Vorstufe des sonst fertigen Entwurfs, es fehlen Striche, die Glasfassade ist wie eine geschlossene Innenwand dargestellt – sind die Stützen wesentlich breiter und tiefer, der Umriss des Tragwerks und die Teilflächen der Joche haben das Seitenverhältnis 2 zu 3,414, ein Rechteck, das, passend zu der Janusköpfigkeit des Entwurfs, aus zwei Quadraten besteht, die soweit übereinander geschoben sind, dass von den Kreisen, die in die Quadrate einbeschrieben sind, jeweils ein Viertelbogen durch den anderen Kreis läuft.. Die einzelnen, an der Mittelachse gespiegelten Joche haben in diesem Fall das gleiche Seitenverhältnis wie der Umriss des gesamten Tragwerks. Das Verfahren lässt den Rückschluss zu, dass die Tragwerksproportion 7 zu 4 als Durchdringung zweier 4×4-Quadrate um eine Einheit zu verstehen ist. Entscheidend für die Änderung dürfte die Schlankheit der quadratischen Dachträgerprofile gewesen, deren Profil die Breite der Stahlstützen übernimmt oder umgekehrt. sie begrenzt.
→ vgl. Würzburg, Residenz: „Der theoretische Umriss“
→ vgl. Enrico Sassi: “Weg einer Architektur“ op.09
Winkelangaben: Katheten in rechtwinkligen Dreiecken („Steigungsverhältnis“)
Die Flächen für die Zuschauer, als Kreissegmente innerhalb rechtwinkliger Dreiecke.
Zahlenverhältnisse 1 = 20m
→ HISTORISCHES UND WAHLVERWANDTSCHAFTEN